Oder auch weg mit den Verspannungen!
Nun der Ablauf hier ist ähnlich dem Teil eins der Meditationsübungen. Also wieder der altbekannte Schneider/Lotussitz und erstmal lausche man eine gewisse Zeit seinem Atem, bis dieser sich gefangen hat und zur Ruhe gekommen ist. Das dauert je nach Emotionalem Zustand und Stimmungslage ca. 10-15 Minuten.
![]() |
Foto von Oluremi Adebayo |
Ist der Atem nun gesetzt, ruhig und man merkt wie man immer flacher atmet, kann man jetzt mit der eigentlichen Übung beginnen.
Man scannt seinen Körper nach Verspannungen. Das klingt einfacher als es ist, man meint aber auch, es wäre schwerer als es ist.
Für den Anfang kann ich empfehlen, man beginne bei den Körperregionen, von denen man weiß, dass sie total verspannt sind.
In meinem Fall wäre dies meistens der Rücken. Also sieht der Ablauf so aus, dass ich Gedanklich beginne meine Ohren zu spitzen und versuche meinem Rücken gespannt zuzuhören.
Es passiert dann meistens eine ganze Zeit erstmal nichts, hier sollte man sich nicht entmutigen lassen. Man kann zwischendurch auch mal kurz abschweifen und einfach mal auf den gesamten Körper hören, vielleicht meldet sich eine Körperregion, welche die Entspannung mehr benötigt.
Nach einiger Zeit jedoch wird man merken, wie man das Gefühl hat, dass man in bestimmten Stellen total verkrampft, obwohl man seine Muskeln nicht bewusst angesteuert hat oder sich in irgendeiner Form bewegt hat. Dies sind Teile der hartnäckigen Verspannungen.
Die nun gefundenen Verspannungen beobachtet man nun einfach,. Man wird mit der Zeit merken, wie sie beginnen sich zu lösen. Man kann natürlich auch versuchen dabei nachzuhelfen, hat aber hier das Problem, dass man nur möglichst minimale Bewegungen unternehmen sollte, da man sich sonst aus seinem meditativen Zustand herausreißt.
Diese Übungen sind wie die ersten Übungen ein komplett gradueller Prozess, der stetig durchgeführt werden muss, da täglich neue Verspannungen entstehen, die es zu lösen gilt.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen